Erstattung & Kündigung

Erstattungs- und Kündigungsrichtlinie

JobSense respektiert Ihre Rechte als Verbraucher. Diese Seite erklärt, wie Kündigungen und Erstattungen für bezahlte Abos funktionieren. Sie enthält auch Hinweise zum 14-tägigen Widerrufsrecht nach EU-Verbraucherschutzrecht.

15. April 2026

Kündigung des Abonnements

Sie können Ihr Abo jederzeit in den Einstellungen kündigen. Eine Kündigung ist keine Erstattung. Sie stoppt künftige Abbuchungen. Ihr aktueller Zugang bleibt bis zum Ende des laufenden Zeitraums aktiv.

  • Nach der Kündigung bleibt Ihr bezahlter Tarif bis zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Danach gibt es keine weiteren Abbuchungen.
  • Nach Ablauf des Zeitraums wird Ihr Konto automatisch auf den kostenlosen Tarif zurückgestuft.
  • Stripe verarbeitet die Kündigung. Ein Webhook bestätigt den neuen Status und aktualisiert Ihr Konto.

Erstattungsprozess

Eine Erstattung ist nicht dasselbe wie eine Kündigung. Wird sie genehmigt, endet Ihr bezahlter Tarif sofort. JobSense setzt Ihr Konto auf Free zurück und löst über Stripe eine volle Erstattung auf die ursprüngliche Zahlungsmethode aus.

  • Eine Erstattung beendet Ihr Abo sofort. Ihr Konto wird direkt auf Free zurückgesetzt. Anders als bei einer Kündigung läuft der bezahlte Zugang nicht bis zum Periodenende weiter.
  • Die Zahlung für den aktuellen Zeitraum wird vollständig auf die ursprüngliche Zahlungsmethode erstattet. Das kann Karte, PayPal oder eine andere von Stripe unterstützte Methode sein.
  • Die meisten Erstattungen erscheinen nach 5 bis 10 Werktagen auf Ihrem Kontoauszug. Die genaue Dauer hängt von Bank oder Kartenanbieter ab.
  • Erstattungen kurz nach der Abbuchung können als Stornierung erscheinen und nicht als separate Gutschrift.

14-tägiges Widerrufsrecht (EU)

Nach der EU-Verbraucherrechterichtlinie (Richtlinie 2011/83/EU) können Sie einen Fernabsatzvertrag binnen 14 Kalendertagen widerrufen. Die Frist beginnt mit der Bestätigung des Abos. Sie müssen keinen Grund angeben.

  • Die 14-Tage-Frist startet an dem Tag, an dem Ihr Abo nach erfolgreicher Stripe-Zahlung aktiviert wird.
  • Nutzen Sie das Erstattungsformular unten, um den Widerruf auszuüben. Innerhalb der Frist ist keine Begründung nötig.
  • Nach einem gültigen Widerruf wird die volle Erstattung an die ursprüngliche Zahlungsmethode veranlasst. Es fallen keine Gebühren oder Abzüge an.
  • JobSense verlangt keinen Verzicht auf Ihr Widerrufsrecht, wenn der digitale Dienst sofort startet. Das volle 14-tägige Recht bleibt bestehen.
Die 14-tägige Widerrufsfrist ist ein Mindeststandard des EU-Rechts. Einzelne EU-Länder können längere Fristen vorsehen.

EU-Gewährleistung für digitale Inhalte

Nach der EU-Richtlinie 2019/770 haben Sie eine gesetzliche Gewährleistung. Der digitale Dienst muss ab Aktivierung mindestens zwei Jahre lang vertragsgemäß funktionieren.

  • Ist der Dienst fehlerhaft, anders als beschrieben oder nicht wie vernünftigerweise zu erwarten, haben Sie Anspruch auf eine kostenlose Behebung innerhalb angemessener Zeit.
  • Wenn das Problem nicht behoben werden kann, können Sie eine angemessene Preisminderung verlangen oder den Vertrag beenden. Für den betroffenen Zeitraum kann eine Erstattung möglich sein.
  • Wird ein Mangel im ersten Jahr sichtbar, muss JobSense nachweisen, dass der Mangel bei Bereitstellung nicht vorlag.

Ausnahmen und Einschränkungen

JobSense möchte fair und transparent handeln. Einige Fälle fallen aber nicht unter diese Erstattungsrichtlinie.

  • Anträge nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist sind nach dieser Richtlinie nicht erstattungsfähig, wenn kein Dienstmangel vorliegt.
  • KI-Ausgaben wie Quick Match Scores, CV Tailor-Vorschläge und Profilempfehlungen sind beratende Werkzeuge. Unzufriedenheit mit einzelnen Empfehlungen ist kein Dienstmangel, solange die Funktion nicht fehlerhaft oder unzugänglich war.
  • Missbrauch des Erstattungsprozesses kann dazu führen, dass spätere Anträge abgelehnt werden. Dazu gehören wiederholte Abo- und Erstattungszyklen.

Streitbeilegung

Wenn Sie mit einer Erstattungsentscheidung nicht einverstanden sind, können Sie weitere Wege nach EU-Verbraucherschutzrecht nutzen.

  • Sie können sich an das Europäische Verbraucherzentrum (ECC-Net) in Ihrem Land wenden, wenn der Kauf grenzüberschreitend innerhalb der EU erfolgte.
  • Die Europäische Kommission bietet eine Online-Streitbeilegungsplattform. Dort können Verbraucher und Unternehmen Streitigkeiten außergerichtlich klären.
  • Nationale Verbraucherschutzbehörden in Ihrem EU-Land können Sie über Ihre Rechte informieren und bei der Durchsetzung helfen.